Der russische Maler Jurij Sennikov

Sennikov: Ahorn, Aquarell

Jurij Iwanowitsch Sennikov wurde im Jahr 1948 im Dorf Amankaragaj im Semiozjornogo Rayon, Kustjanajskaja Oblastj geboren (einem Gebiet des heutigen Kasachstan).
 

Er lebte von 1966 bis 1970 in Tscheljabinsk, im südlichen Ural, wo er Malerei im städtischen Kunstinstitut studierte.
 

1971 trat er in die Kunsthochschule Muchina in Leningrad (heute St. Petersburg) ein, die er 1976 mit dem Abschluß als Maler und Grafiker verließ.

 

1977 wurde er mit der Anthroposophie und Rudolf Steiner bekannt, was seinen weiteren Lebensweg sowie sein künstlerisches Schaffen prägte und bestimmte.
 

Von 1978 bis 1993 arbeitete er beim Künstlerbund der UdSSR und führte Aufträge im Bereich Wandmalerei und Grafik-Design aus. Im eigenen Land beteiligte er sich an Ausstellungen mit Arbeiten aus dem Bereich Grafik-Design und Plakatmalerei.
 

1991 fand seine erste Ausstellung in Stuttgart im Rudolf-Steiner-Haus statt (Malerei, Grafik).
 

1994 folgte eine Ausstellung in der Firma Weleda in Schwäbisch-Gmünd, an die sich eine schaffensreiche Zusammenarbeit über zwei Jahre hin anschloß.
 

Im Jahre 2000 folgte eine zweite große Stuttgarter Ausstellung und eine Auswahl der Bilder wurde anschließend im Arbeitszentrum München der Anthroposophischen Gesellschaft gezeigt.
 

Derzeit ist Jurij Sennikov freischaffend tätig. Er lebt in Sergiev Posad im Kreis Moskau. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

 

 

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