Ich war in der Öffentlichkeitsarbeit für ein Projekt zur Verhütung von Drogenmissbrauch tätig. Eines Tages dachte ich: "Was können wir denn tun, damit die jungen Menschen gar nicht erst auf den Gedanken kommen, Drogen nehmen zu wollen?" Schließlich führte mich mein Weg ans Priesterseminar, wo ich begann, Antworten auf meine Fragen zu finden.

Elizabeth Reardon, Australien (1. Semester 2002)

SeminargebäudeZum Seminar kommen Studenten mit den unterschiedlichsten Fragen. Der erste Kurs in der Ausbildung befasst sich mit den Grundlagen der inneren Arbeit, mit Gebet und Meditation. Andere Themen folgen, auch solche wie Islam, Embryologie, Erkenntnistheorie. Wie kann nun eine solch breitgefächerte Ausbildung den Studenten helfen, die Fragen, die sie mitbringen, zu verstehen?

Die Ursachen vieler Schwierigkeiten, denen wir heute begegnen, ist unser Getrenntsein: von anderen Menschen, von der Natur, von der äußeren Wirklichkeit. In einer unwirklichen Welt zu leben ist aber im höchsten Sinn unbefriedigend. So suchen wir nach einer wirklichkeitsgemäßen Weltbetrachtung, die uns Zusammenhänge erkennen lässt, wo wir zuvor vielleicht nur das Getrenntsein erlebt haben, und die uns die Gewissheit gibt, dass wir mit der Welt verbunden sind und dass jeder Einzelne in ihr eine Aufgabe hat.

An der Überwindung vom Getrenntsein arbeiten wir in der Ausbildung am Priesterseminar in Stuttgart.

Lerngruppe am SeminarEin Besuch ist der beste Weg, das Seminar kennen zu lernen. In der Woche nach Ostern findet jedes Jahr der Orientierungskurs statt. Es ist auch möglich, direkt mit der Seminarleitung Termine für Einzelgespräche zur Orientierung zu vereinbaren. Hier gibt es Kontakinformationen.

Andere Studenten schreiben über ihren Weg ans Seminar im Seminarbrief.

Im Brief vom Sommer 2002 schrieb Tetsuo Takeshita aus Japan.

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