Was sie nicht ist

  Die Christengemeinschaft ist nicht die alleinseligmachende Kirche; sie kann und will nicht als <die > Kirche < für alle > gelten, aber für alle offen sein, diesich in ihr vereinen wollen.

Eine Sonderlehre oder die besondere Hervorhebung einzelner Glaubenswahrheiten (Sekte) kennt sie nicht; das Christentum ist universell und darf nicht durch Überbewertung einzelner Lehrinhalte und Verhaltensnormen in seiner einzigartigen Größe entstellt werden.

Die Christengemeinschaft ist auch nicht die "Anthroposophenkirche", wenngleich sie die einzige christliche Gemeinschaft ist, die die Anthroposophie Rudolf Steiners anerkennt und deren entscheidende Hilfe für die Erweiterung und Erneuerung der Theologie aufgenommen hat.

Die Christengemeinschaft ist nicht gegründet auf einer Bekenntnisverpflichtung der Gläubigen. Sie steht nicht in einem Abhängigkeitsverhältnis zur staatlichen Steuerordnung; alle Zuwendungen der Mitglieder kommen freiwillig nach deren Selbsteinschätzung zusammen. Ihre Pfarrer sowie die Mehrzahl der anderen Mitarbeiter sind hauptberuflich tätig; ihr Gehalt wird nicht nach Leistungen, Amtsalter, Stellung oder Vorbildung, sondern allein nach den Möglichkeiten der Gemeinschaft bemessen.

Sie ist nicht kunst- oder kulturfeindlich, sondern hat durch ihr kultisches Leben selbst vielfältige künstlerische Aufgabenfelder (z.B. Architektur, Plastik, Malerei, Musik) und ist um die Pflege des Zusammenhangs wahrer Religion mit den Quellen wahrer Kunst bemüht.


 

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